Elbrus
Dienstag, 8. Mai 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
Ortswechsel
Wie viele Passagiere passen in einen People-Mover mit 12 Passagierplätzen?
In Deutschland maximal 12 mit Zahnbürste.
In Russland mindestens 21 mit ordentlich Gepäck.
Bis Dienstag bleiben wir in Nalchik, Mittwoch Rostov-na-Donu und Donnerstag fliegen wir wieder heim!
In Deutschland maximal 12 mit Zahnbürste.
In Russland mindestens 21 mit ordentlich Gepäck.
Bis Dienstag bleiben wir in Nalchik, Mittwoch Rostov-na-Donu und Donnerstag fliegen wir wieder heim!
Samstag, 5. Mai 2012
Zweiter Versuch mit teilerfolgreichem Ausgang
Unser zweiter Gipfelversuch startete gestern um 23.30Uhr. Leider müsste Wastl so gegen 3.30Uhr abbrechen, weil er sich schlecht fühlte und von Kopfschmerzen geplagt wurde. Nach kurzem Hin-und-Her-Überlegen ist der Wastl allein zurück zum mäßig heimeligen Container. Sicht war bestens, klar und mehr oder weniger Vollmond. Meine Finger und Zehen meldeten kalte Temperaturen, aber Wind gab es diesmal nur wenig. Also wollte ich die vermutlich erstmal letzte Gelegenheit auf diesen Gipfel zu kommen nutzen. Hat geklappt. Der Gipfelhaufen versteckt sich hinter den zwei lustigen Russen, die ich am Gipfel wiedergetroffen habe und schon aus unserem Container kannte.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Zweiter Versuch am Samstag
Heute ist Erholungstag in Terskol.
Morgen gehts dann wieder auf den Container, wenn es gut läuft mit unseren ukrainischen Container-Nachbarn die auch wieder hochfahren. Dann können wir nämlich mit der Raupe bis direkt vor die Containertür auf 4.100m fahren. Den Tag über sind wir faul und wenn das Wetter mitmacht starten wir Freitag ca. 23-24Uhr den zweiten Versuch.
Diesmal mit Ski zu den Pastuchow-Felsen und weiter mit Steigeisen.
Wir hoffen fest, dass das Wetter hält, erst nachmittags zumacht wenn wir hoffentlich wieder unten sind und dass wir diesmal genug Zeit und Energie haben werden, um auf den Gipfel zu steigen.
... vom iPhone ...
Morgen gehts dann wieder auf den Container, wenn es gut läuft mit unseren ukrainischen Container-Nachbarn die auch wieder hochfahren. Dann können wir nämlich mit der Raupe bis direkt vor die Containertür auf 4.100m fahren. Den Tag über sind wir faul und wenn das Wetter mitmacht starten wir Freitag ca. 23-24Uhr den zweiten Versuch.
Diesmal mit Ski zu den Pastuchow-Felsen und weiter mit Steigeisen.
Wir hoffen fest, dass das Wetter hält, erst nachmittags zumacht wenn wir hoffentlich wieder unten sind und dass wir diesmal genug Zeit und Energie haben werden, um auf den Gipfel zu steigen.
... vom iPhone ...
Mittwoch, 2. Mai 2012
Einer war oben
Unser heutiger Gipfelversuch war: für Wastl und mich erfolglos und interessant. Ich wusste nicht wie sich das anfühlt wenn man ultralangsam herumschleicht und trotzdem völlig außer Atem ist und sich fühlt wie auf den letzten Metern einer Langdistanz.
Im Gegensatz zu Wastl und mir wars für Horstl heute ein voller Erfolg. Er ist an allen Pistenraupennutzern vorbeigezogen ist und hat als Erster des Tages den Gipfel erstürmt. Der Einzige der noch vor ihm war hat sich in den letzten Metern im Eis verfranst und wurde so auch noch erfolgreich abgehängt.
Leider gibt es keine gute Ausrede für uns anderen Beiden. Das Wetter war abgesehen vom permanenten eisigen Wind perfekt. Die Verhältnisse so gut, dass man fast bis zum Sattel auf 5416m mit Ski (+Harscheisen) gehen konnte, nur das letzte Stück mit Steigeisen. Ich hab meine Ski dann auf ca. 5350m deponiert, weils mir zu anstrengend war sie weiterzubuckeln, um anschließend um Atem ringend über windverpressten Schnee holpern zu können.
Am Sattel war dann aber für Wastl und mich endgültig Schluss. Wir waren einfach zu langsam unterwegs, das letzte Stück zum Gipfel noch zu lang und die Ansage war für den Nachmittag schlechter (was aber nicht eintrat), also sind wir umgedreht und wieder abgefahren zurück zum Container, das restliche Equipment einsammeln und ab ins Tal.
Nachdem wir sowieso nicht am Gipfel waren und mir sämtliche Vollständigkeitsgedanken zwengs Aufstieg und Abfahrt gleich sein konnten hab ich die Gelegenheit genutzt und bin samt Gepäck zu unseren gerade ins Tal fahrenden ukrainischen Container-Nachbarn auf die Pistenraupe zugestiegen und wurde mit Raupe und Gondel ins Tal kutschiert. Musste weder dafür zahlen noch mein Gepäck selbst tragen. Wunderbar.
Jetzt ist die Wettervorhersage für die nächsten Tage leider tatsächlich schlechter, wie sich schon abgezeichnet hatte und weshalb wir unsere ursprüngliche Planung (inkl etwas mehr Akklimatisierung) über Bord geworfen hatten. Wenns irgendwie geht versuchen Wastl und ich in den nächsten Tagen nochmal auf diesen Berg zu steigen. Ansonsten wars wohl diesmal nichts.
Wüsste aber auch nicht wie man es sonst besser hätte machen sollen, außer früher anreisen. Das Wetter soll morgen schon schlechter sein. Schade!
... vom iPhone ...
Im Gegensatz zu Wastl und mir wars für Horstl heute ein voller Erfolg. Er ist an allen Pistenraupennutzern vorbeigezogen ist und hat als Erster des Tages den Gipfel erstürmt. Der Einzige der noch vor ihm war hat sich in den letzten Metern im Eis verfranst und wurde so auch noch erfolgreich abgehängt.
Leider gibt es keine gute Ausrede für uns anderen Beiden. Das Wetter war abgesehen vom permanenten eisigen Wind perfekt. Die Verhältnisse so gut, dass man fast bis zum Sattel auf 5416m mit Ski (+Harscheisen) gehen konnte, nur das letzte Stück mit Steigeisen. Ich hab meine Ski dann auf ca. 5350m deponiert, weils mir zu anstrengend war sie weiterzubuckeln, um anschließend um Atem ringend über windverpressten Schnee holpern zu können.
Am Sattel war dann aber für Wastl und mich endgültig Schluss. Wir waren einfach zu langsam unterwegs, das letzte Stück zum Gipfel noch zu lang und die Ansage war für den Nachmittag schlechter (was aber nicht eintrat), also sind wir umgedreht und wieder abgefahren zurück zum Container, das restliche Equipment einsammeln und ab ins Tal.
Nachdem wir sowieso nicht am Gipfel waren und mir sämtliche Vollständigkeitsgedanken zwengs Aufstieg und Abfahrt gleich sein konnten hab ich die Gelegenheit genutzt und bin samt Gepäck zu unseren gerade ins Tal fahrenden ukrainischen Container-Nachbarn auf die Pistenraupe zugestiegen und wurde mit Raupe und Gondel ins Tal kutschiert. Musste weder dafür zahlen noch mein Gepäck selbst tragen. Wunderbar.
Jetzt ist die Wettervorhersage für die nächsten Tage leider tatsächlich schlechter, wie sich schon abgezeichnet hatte und weshalb wir unsere ursprüngliche Planung (inkl etwas mehr Akklimatisierung) über Bord geworfen hatten. Wenns irgendwie geht versuchen Wastl und ich in den nächsten Tagen nochmal auf diesen Berg zu steigen. Ansonsten wars wohl diesmal nichts.
Wüsste aber auch nicht wie man es sonst besser hätte machen sollen, außer früher anreisen. Das Wetter soll morgen schon schlechter sein. Schade!
... vom iPhone ...
Dienstag, 1. Mai 2012
Pastuchow Felsen
Sitzen auf 4.620m in der Sonne und akklimatisieren. Den Köpfen und was daran hängt geht es heute super. Heute Nacht 3Uhr starten wir einen Gipfelversuch. Die Italiener die es heut versucht haben mussten wegen eisigem, starkem Wind schon vor dem Sattel aufgeben. Hoffentlich haben wir mehr Glück!!!
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